Start Nationalliga B Herren

Endlich ging es los mit der Korbballsaison 2021. In einer verkürzen Meisterschaft (Nur Rückrunde) treten die 9 Herrenteams der Nationalliga B jeweils in einer Direktbegegnung gegeneinander an. Für das Team aus Hausen am Albis steht das Ziel klar fest: Aufstieg.

Bereits im ersten Spiel auf dem Kunstrasen in Büsingen SH (Deutschland) stand für das Fanionteam ein ernstzunehmender Gegner auf dem Platz. 

Hausen am Albis ZH 13:8 Erschwil SO

Bereits nach dem ersten Angriff ging Erschwil direkt in Führung. Diese kleine aber trotzdem vorhandene Führung konnte bis zur Halbzeit verwaltet werden. Immer wieder setzten die Hausemer nach doch der Gegner hielt 20 Minuten stand. Nach der Pause ging ein bemerklicher Ruck durch die Mannschaft und die Schützen setzten einen Treffer nach dem anderen in den gegnerischen Korb. Schlussendliche konnte der Kaltstart vergessen werden und die ersten 2 Punkte gingen verdient auf das Konto von Hausen.

Hausen am Albis ZH 10:12 Nunningen SO

Auch im zweiten Spiel des Tages traf Hausen auf Gegner aus dem Kanton Solothurn. Mit diversen Penalties aber auch einer enorm hohen Trefferquote zog Nunningen immer wieder davon. Die Hausemer konnten zwar immer wieder aufschliessen, doch verpasste man die gut erspielten Chancen. Gegen Ende des Spiels stellte dann auch noch das Wetter um. Der Regen machte die Aufholjagd unbedingt einfacher nach Abpfiff musste man sich leider geschlagen geben.

Oberaach TG 7:11 Hausen am Albis ZH

Im dritten und letzten Spiel des Tages stand noch Oberaach aus dem Thurgau auf dem Spielplan. Das Spiel gegen den Aufsteiger gestaltete sich wie erwartet ziemlich Körperbetont. Doch die Abschlussversuche unter dem Korb konnten weitgehend unterbunden werden. EIn Distanzschütze der Oberaacher erzielte zwar zwischenzeitlich ein paar Treffer, odch die Verteidigungsarbeit der Hausemer konnte schnell wieder hochgefahren werden. 40 Minuten im Regen aber mit weiteren 2 Punkten auf dem Konto konnten die Hausemer einigermassen zufrieden unter die Dusche. Auf dem aktuell 2. Rang wird man sich nun mit dem direkten Verfolger Büsingen SH am kommenden Samstag messen können.

Lockerungen für den Sport ab dem 19. April 2021

Nach bekanntgabe durch den Bundesrat haben die Verantwortlichen des Schweizer Turnverbands wie auch unsere Kantonale Stelle des Zürcher Turnverbandes kräftig in die Tasten gehauen. Bereits am kommenden Montag gelten die neuen Lockerungen. Für den Turnbetrieb des Turnverein Hausen am Albis bedeutet dies ein weiterer Lichtblick am Horizont.

Folgende Regelungen gelten ab Montag, 19. April 2021:

  • Erwachsene dürfen wieder in Sportanlagen trainieren (max. 15 Personen)
    • Der Abstand von 1,5m sowie das Tragen der Maske muss grundsätzlich eingehalten werden.
    • Sportarten mit Körperkontakt sind im Innenbereich verboten.
  • Draussen muss entweder eine Maske getragen oder der Abstand von 1,5m eingehalten werden.
  • Im Aussenbereich ist der Körperkontakt nur erlaubt, wenn eine Maske getragen wird. 

Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren (Jahrgang 2001 und jünger) sowie Leistungssportlerinnen und -sportler dürfen weiterhin ohne Einschränkungen sowohl im Freien wie auch in der Sportanlage trainieren. Bei einer gemischten Gruppe aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gelten die Bestimmungen für Erwachsene.

Die aktualisierten Schutzkonzepte findet ihr wie gewohnt hier in der Covid-19 Sektion

«Hört ihr mich?» – die Generalversammlung der Aktiven als Videocall

Kein Turnerlied, kein Essen, kein gemeinsames Anstossen dafür ein Einladungslink, den Computer und das Mikrofon. Die GV 2021 war anders. Aus den bekannten Gründen fand sie nicht wie üblich im Löwensaal, sondern bei jedem Vereinsmitglied zuhause statt.

Knapp 50 Turnerinnen und Turner loggten sich am Freitagabend in den Teams-Call ein. Ein paar veranstalteten regelkonforme Treffen bei sich zuhause und konnten so wenigstens ein wenig GV-Feeling aufrechterhalten.

Der Ablauf der Versammlung war aber kaum anders als in anderen Jahren. Dennoch war die Pandemie immer wieder mal Thema. So auch im Jahresrückblick der Leitenden Aktive und Jugendriegen, der sehr viel kürzer ausfiel. Der Jahresrechnung fehlten bedeutende Einnahmeposten, wie das Turnerchränzli oder das Sommersportfest. Im Gegenzug waren auch die effektiven Ausgaben wesentlich geringer als budgetiert.

Neue Turnhalle als Lichtblick in Pandemiezeit

So wenig es über das vergangene Jahr zu berichten gibt, so wenig steht auf dem kommenden Jahresprogramm. Die Agenda 2021 ist alles andere als verlässlich. Darum gibt es kurzfristig wenig zur Vorfreude. Trotzdem konnten die Augen der Vereinsmitglieder zum Leuchten gebracht werden als Sven Kammer die Pläne zur neuen Dreifachturnhalle Hausen am Albis präsentierte. Als Vertreter des TVH-Vorstands ist er Teil der Arbeitsgruppe für die neue Sportstätte, in der Breitensportlerinnen und Breitensportler spätestens anfangs 2025 zum ersten Mal Körbe werfen, Tore schiessen und ihr Trainingsprogramm absolvieren können. Im Moment laufen diverse Planungsarbeiten, die vorläufigen Gebäudepläne sind den Nutzergruppen präsentiert worden. Der wichtigste Termin ist der 13. Februar 2022. Dann ist die Urnenabstimmung, an der die Hausemer Bevölkerung über die Sporthalle abstimmt.

Wechsel im Vorstand

Trotz weniger Trainings gab es einige Neuzugänge in den Verein. Sie wurden genauso einstimmig gewählt wie die zur Wahl stehenden Vorstandsämter. Kassier Stephan Studer, Leiterin Aktive Daniela Walser und der Leiter Aktive Sven Kammer stellten sich für zwei weitere Jahre zur Verfügung. Marc Rüfenacht, seit zwölf Jahren Materialwart gab seinen Rücktritt auf dieses Jahr bekannt. Der Vorstand dankte Marc für seine geleistete Arbeit und er erhielt von der Versammlung virtuellen Applaus. Marcs Nachfolge übernimmt auch ein Ehrenmitglied-Sprössling: Nick Götschi aus Ebertswil. Er hofft, dass er an der nächsten GV dann «wirklich» am Vorstandstisch sitzen kann. Dann, wenn auch wieder gesungen, gegessen und angestossen werden kann – hoffentlich.

Sandro Morof, Aktuar

GV der Frauenriege Hausen am Albis vom 25. Januar 2021

Auch die Frauenriege entschied sich die diesjährige Generalversammlung schriftlich durchzuführen. Alle benötigten Unterlagen wurden per Mail zugesandt und die Turnerinnen konnten elektronisch ihre Stimmen abgeben.

Keine persönliche Begrüssung, jeder musste das  letztjährige Protokoll selber lesen, kein vorgelesener  Jahresbericht  unserer Präsidentin, keine Präsentation der gut geführten Jahresrechnung und des Budgets durch die Kassierin, keine mündliche Empfehlung  durch die  Revisorinnen, kein Bericht den uns an die Tageswanderung auf den Etzel  vom 28. Juni erinnert. Jede musste sich selber Zuhause durch die Unterlagen lesen, um das elektronische Formular ausfüllen zu können. Doch alle 22 Frauen haben an der Abstimmung teilgenommen.

So wurde das Protokoll von der letzten GV genehmigt. Auch die Jahresrechnung, sowie das Budget wurden gutgeheissen. Die Jahresbeiträge bleiben gleich wie anhin.

 Die Präsidentin Helen Studer wurde  in ihrem Amt für 2 Jahre wiedergewählt. Auch die Wiederwahl der Aktuarin Barbara Lüscher wurde für 2 Jahre bestätigt. Neu als Revisorin wurde Vreni Berli gewählt.

Die Ehrungen und Verdankungen  wurden nur schriftlich erwähnt und werden bei Gelegenheit persönlich nachgeholt.

Wir sind froh, dass wir die GV auf diesem Weg durchführen konnten

Aber irgendwie trocken so eine schriftliche Generalversammlung. Wo doch ein Verein zum Zusammenhalt und gesellschaftlichen Leben im Dorf beiträgt. So hoffen wir,  wie wahrscheinlich jeder, dass diese Pandemie endlich ein Ende findet und wir wieder ganz normal unseren Turnbetrieb und Vereinsleben aufnehmen können.

Aktuarin, Barbara Lüscher

Männerriegenreise 2020

Männerriegenreise 20 – 27./28.8.2020

Am Donnerstagmorgen, am 27.8.20 trafen sich dreizehn gut gelaunte Männerriegler von Hausen am Albis um 7 Uhr auf dem Parkplatz Chratz, um ihre diesjährige Männerriegenreise bei schönstem Wetter anzutreten. Allerdings kam der dreizehnte Teilnehmer etwas verspätet, es war unser Fahrer Albert Staub. Das Gepäck eingeladen, und schon fuhren wir in Richtung Frutigen.

Nach knapp zwei Stunden, nach einer ruhigen Fahrt über den Brünig, dann dem Brienzer- sowie dem Thunersee entlang erreichten wir unser erstes Ziel, das Hotel Adler in Frutigen, wo schon Kaffee und Gipfeli auf uns warteten. Kurz vor 10 Uhr hiess es einsteigen und wir dislozierten zum Bahnhof.

Nach 5 Minuten erreichten wir den historischen Bahnhof von Frutigen, wo wir schon von Herrn Haldimann erwartet wurden. Er erklärte uns anhand einiger Diagramme, wie das Rettungssystem im Lötschberg-Basistunnel funktioniert. Etwas später konnten wir uns alles besser vorstellen, denn Herr Haldimann erklärte uns alles anhand eines Modells. Alle 330 Meter besteht ein Querstollen zwischen den beiden Tunnels, um die Menschen bei einem Rettungseinsatz möglichst schnell vom verunfallten oder defekten Zug zu evakuieren.

Der Tunnel ist 34,6km lang. Die zweite Röhre ist allerdings nur 14 km voll ausgebaut und in Betrieb. Weitere 14 km sind ausgebrochen aber nicht ausgebaut. Die letzten 7 km sind noch nicht ausgebrochen. Das Parlament wird dereinst entscheiden, ob ein Teil- oder Vollausbau erfolgen wird.

Nach diesen Erklärungen dislozierten wir zum Rettungs-und Löschzug, der auf einem separaten Gleis stand. Allerdings war es nicht derjenige der BLS, sondern ein Exemplar der SBB. Ein solcher Zug besteht aus dem Gerätefahrzeug mit Spritzdüsen für das Löschwasser, dem Tankwagen und einem oder zwei Rettungsfahrzeugen. Das Gerätefahrzeug und der Tankwagen sind eine untrennbare Einheit, wogegen die Rettungsfahrzeuge auch einzeln eingesetzt werden können. Alle Einheiten sind von beiden Seiten her steuer- und fahrbar. In den Rettungswagen sind Bahren für den Transport Verletzter, Arbeitskleider sowie Atemschutzmasken und anderes Rettungsmaterial deponiert.

An diesem Tag waren wir Glückskinder, denn der Löschzug musste rangiert werden und wir durften mitfahren, was normalerweise nicht vorgesehen ist.

Gegen 11.30 Uhr schlenderten wir zurück zum historischen Bahnhof, wo ein kleiner Apéro auf uns wartete. Eine angeregte Unterhaltung setzte ein und gegen 12 Uhr verabschiedeten wir uns und fuhren zum Restaurant «Zum Leist», welches zum Hotel Adler gehört.

Ein feines Mittagsmenu wartete auf uns, grüner Salat, dazu Schweinssteak mit Gemüse und Pommes und ein Dessert à la carte. Natürlich gehörte ein guter Schluck Wein sowie ein guter Kaffee dazu.

Um 14.30 Uhr stiegen wir wieder in den Bus und unser Chauffeur Albert fuhr mit uns zur Talstation der Oeschinensee-Gondelbahn in Kandersteg. Hier trennten sich unsere Wege. Sieben Personen nahmen den steilen Aufstieg unter die Füsse, die anderen liessen sich von der Gondelbahn nach oben tragen. Sie nahmen dafür das Gepäck der Wanderer mit, welches auf der Bergstation in den Elektrobus geladen wurde und pünktlich und vollzählig beim Hotel Oeschinensee ankam.

Auf die Wanderer wartete ein steiler Aufstieg, der knapp 11/2 Stunden dauerte. Wir folgten zuerst auf einem breiten Weg dem Oeschibach, später wurde daraus ein schmaler, gut ausgebauter Wanderweg, der im obersten Teil breiter und flacher wurde. Andreas Müller war leider etwas überfordert, weshalb sich Ernst Hottinger seiner annahm und mit ihm langsam und mit Pausen hoch wanderte. Die beiden tauchten erst einiges später auf. Beim Hotel Oeschinensee trafen wir die anderen auf der Terrasse zu einem Bier.

Nachdem alle ihr Bier getrunken hatten, schnappten wir uns unser Gepäck und schlenderten zum Berghaus Oeschinensee, welches nur wenige Duzend Meter hinter dem Hotel liegt. Charlie erhielt die Schlüssel zu den Zimmern und verteilte diese.

Nach einer ziemlich kalten Dusche trafen wir uns auf der Terrasse zum Nachtessen, welches bis um 18 Uhr bestellt werden musste, denn der Koch und das Servierpersonal verliessen nach dem Nachtessen das Gasthaus. Wir mussten allerdings nicht darben, denn wir konnten uns frei bedienen, mussten allerdings aufschreiben, was wir konsumierten. Das Essen war gut, die Stimmung ebenfalls und wir konnten einen wundervollen Sommerabend auf der Terrasse verbringen. Nach Sonnenuntergang wurde es allerdings empfindlich kühl, so dass wir uns ins Innere des Hauses zurückzogen, um an mehreren Tischen zu jassen. Gegen Mitternacht lagen alle in ihren Betten und …..

Um 8 Uhr gab es Frühstück, aber die ersten Frühaufsteher waren schon vor 7 Uhr unterwegs. Kaffee, Orangensaft, herrlich duftendes Brot, Butter, Fleisch und Käse lagen für uns bereit.

Der Chef, der das Frühstück bereitgestellt hatte, erzählte uns, dass sie beunruhigt sind, weil sie nie wissen, wann der nächste Felssturz sein wird. Der «Spitze Stei» und Millionen von Kubikmetern Fels und Geröll sind in Bewegung und werden dereinst ins Tal stürzen. Je nach Menge Material, das gleichzeitig ins Tal donnert, sind die beiden Hotels gefährdet. Deshalb ist der See auf der ganzen Bergseite gesperrt, niemand darf sich dort aufhalten, ebenfalls wurde die Strasse und ein gefärderter Wanderweg zum Oeschinensee in eine ziemlich sichere Zone verlegt.

Schon um 8.30 Uhr waren wir abmarschbereit, aber wir mussten noch auf die «Serviertochter» warten, denn nur sie konnte die Rechnung zusammenstellen. Nachdem die Rechnung beglichen war, machten sich 5 Teilnehmer zu Fuss auf den Weg in die Tiefe. Die anderen stiegen zu Fuss oder mit dem Elektrobus zur Bergstation, um mit der Gondelbahn nach Kandersteg zu fahren, wo wir uns im Restaurant Ermitage trafen. Schon war die Lust auf Kaffee wieder da.

Ja, unser Albert kam nicht zu kurz, denn nun durfte er uns zur Rosenlauischlucht fahren. Vor allem die Fahrt von Meiringen bis zur Schlucht war sehr spannend. Wie überall, Parkieren ist nicht gratis, denn auf halber Höhe verlangte ein Automat 8 Franken von uns. Auf der Weiterfahrt wurde ich von meinem Handy gestört, denn man wollte im Hotel Rosenlaui von mir wissen, ob wir auch kommen würden.

Um 12.30 Uhr wurden wir im altehrwürdigen Hotel Rosenlaui erwartet. Ein langer Tisch war im Freien für uns vorbereitet. Wir setzten uns und studierten die Speisekarte. Weil ein kühler Wind aufkam, Regen war für den Nachmittag angesagt, und wir nicht frieren wollten, dislozierten wir in einen Saal. Obwohl das Menu frei gewählt werden konnte, entschieden sich fast alle für eine Bratwurst mit Salat. Die Teller waren richtige Kunstwerke, Dessert inbegriffen, denn der Salat bestand unter anderem aus mehreren Früchten.

Nach dem Mittagessen schlenderten wir zur Schlucht, wobei zwei Teilnehmer auf der Hotelterrasse sitzen blieben und sich einen weiteren Kaffee genehmigten. Beim Aufstieg zur Schlucht spürte ich die ersten Regentropfen, denn Regen war für den Nachmittag angesagt.

Die Schlucht ist sehr imposant. Es wurden auf einer Länge von 513 und einer Höhendifferenz von 155 Metern mehrere Tunnels und Stege in die Felswand gesprengt, so dass man auf einem sehr guten Weg die Schlucht erforschen kann. Tosende Wassermassen zwängen sich durch die schmale und tiefe Schlucht und formen immer weiter an deren Aussehen. Immer wieder staunte ich über die Kraft des Wassers. Die ganze Zeit regnete es leicht. Nach einer knappen halben Stunde verliessen wir die Schlucht und sahen dort duzende von Steinmannlis, welche irgendwelche Menschen gebaut hatten. Der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört.

Nach einem kurzen Abstieg sassen wir alle wieder im Garten des Hotels. Nach einer kurzen Diskussion mit Albert beschlossen wir, über den Sustenpass nach Hause zu fahren und so die Stadt Luzern zu umfahren. Gesagt, getan! Wir warteten, bis der Ortsbus vorfuhr und hängten uns an seine Hinterreifen. Es war eine gute Entscheidung, so hatten wir keine Probleme auf der schmalen Strasse. Während der ganzen tollen und abwechslungsreichen Rückreise hatten wir nur wenig Verkehr. Der Regen verschonte uns nicht, denn am Urnersee holte er uns doch noch ein. Pünktlich, kurz vor 18 Uhr trafen wir auf dem Chratz ein und eine tolle Männerriegenreise war zu Ende.

 

Der Oberturner und Reiseleiter

Karl Tanner

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Absage Chränzli 2020

Das diesjährige Chränzli, geplant am 20. und 21. November, findet nicht statt.

Der Anlass fällt wie so vieles in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Lange sah es nicht allzu schlecht aus, dass wir das Highlight im Turnerjahr durchführen können. Schutzkonzepte waren vorhanden und auch das OK stand bereits mitten in der Planung. Nun rund zwei Monate vor der Veranstaltung müssen wir leider schweren Herzens absagen. Die Lage im Kanton Zürich hat sich wieder verschärft und das Einhalten aller Schutzmassnahmen hätte massive Einschränkungen für das Programm, die Zuschauenden, Festwirtschaft und Bar bedeutet. Die einzigartige Chränzli-Atmosphäre wäre dadurch wohl verloren gegangen.

Wann und ob wir die 2020-Ausgabe nachholen können, ist noch offen. Wir danken allen Chränzli-Fans und Mitwirkenden für das Verständnis. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

 

Frauenriege Tagesausflug Vier Jahreszeiten an einem Tag

Dass es in diesem Corona-Jahr doch noch einen Ausflug mit der Frauenriege gab, freute uns alle sehr. Wir hatten uns wieder langsam an das Sport treiben im Verein gewöhnt, aber so richtig in die Weite waren wir als Frauenriege noch nicht gegangen. Da wir als Truppe nur einen Tag hatten, anstatt der gewohnten zweitägigen Reise, blieben wir recht nahe an Hausen, aber es war trotzdem ein Ausflug mit Weitblick.

Insgesamt 16 Frauen besammelten sich an der provisorischen Haltestelle in Heisch, da dieses Jahr die Bushaltestellen in Hausen  nicht immer an der gewohnten Stelle waren. Es klappte aber ausgezeichnet, alle waren pünktlich da, mit Regenjacke und Regenschirm, es giesste in Strömen! Der Himmel soll ja bekanntlich lachen, wenn Engel reisen, aber der hatte uns wohl noch nicht gesichtet. Das klärte sich dann später auf und die Sonne lachte uns zu, bis dann am Nachmittag ein kleines Gewitter vorbeizog. So fühlte sich der eintägige Ausflug viel länger als nur dieser eine Tag an, da wir alle Wetterlagen und somit alle Jahreszeiten erlebten, sogar ein Regenbogen wurde gesichtet.

Angekommen in Thalwil, gab es die traditionsreichen „Gipfeli zum Znüni“,  dann stiegen wir in den Zug nach Pfäffikon/SZ um, damals alles ohne Schutzmaske, heutzutage kaum noch vorzustellen! Bei Ankunft stand schon der Bus bereit, der uns einen Teil des Berges bis nach Feusisberg hinauf brachte. Unser sportlicher Teil des Ausfluges stand uns jetzt bevor und wir machten uns langsam aber sicher auf den steilen Weg. Mittlerweile lugte die Sonne hervor und so packten wir unsere Regenjacken und Schirme weg. Oben am Etzel angekommen wurden wir mit einem herrlichen 360 ° Grad Blick auf den Zürichsee,  den Greifen- und Pfäffikonersee in der Ferne und den Sihlsee auf der anderen Seite belohnt. Da es beim Wandern meistens nicht nur Hoch geht, wanderten wir dann wieder zu Tal, um einen sehr verdienten Fitness-Teller draußen auf der Terrasse vom Gasthaus St. Meinrad zu verzehren. An einem Tisch gab es dazu einen Rosé, der diesen Sommertag noch sommerlicher erschienen liess.

Nach dem Essen schauten wir uns die restaurierte Sankt Meinrad Kapelle auf der Etzelpasshöhe an und hörten von unserer lokalen Ausflugsorganisatorin Vreni, die Geschichte vom Sankt Meinrad der diese Kapelle gewidmet ist. 

Im Jahre 828 zog sich der Mönch Meinrad auf den Etzelpass zurück. Er trug eine Madonnenfigur mit sich, die ihm die Äbtissin Hildegard von Zürich geschenkt hatte. An der Stelle, wo heute die Gnadenkapelle in der Klosterkirche des Klosters Einsiedeln steht, soll Meinrad eine Klause und eine Kapelle errichtet haben, um in der Einsiedelei Gott zu dienen. Der Sage nach wurde der heilige Meinrad am 21. Januar 861 von zwei Landstreichern erschlagen, die, die am Schrein niedergelegten Schätze begehrten. Daraufhin sollen zwei Raben die Mörder verfolgt und vor Gericht geführt haben, wo sie zum Tod verurteilt wurden. Aus diesem Grund sind auf den Wappen von Kloster und Dorf Einsiedeln zwei Raben abgebildet. Während der folgenden achtzig Jahre war die Klause „im finstern Wald“, wie man damals diese Gegend nannte, nie ohne einen oder mehrere Einsiedler, die dem Beispiel Meinrads folgten.  Das Leben und der Tod des Sankt Meinrad sind in Fresken von Franseco Antonia Giorgioli abgebildet, die Kapelle selbst wird erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Mit diesem Wissen und dem herrlichen Mittagessen im Magen, machten wir uns weiter auf den Weg. Wir liefen eine Loipe auf den Etzel, was manche von uns schon recht früh bemerkten, andere recht spät, vielleicht unter dem Einfluss des vorgenannten Weines? Zu diesem Ausflug fehlte uns nur noch das Zvieri, das wir dann im Restaurant Büel geniessen konnten. Es gibt nichts süsseres als ein Dessert nach einer Wanderung in guter Gesellschaft. Entlang der Sihl liefen wir im leichten Nieselregen anschliessend bis Schindellegi, von wo wir uns per Zug auf den Weg nach Hause machten. Dort warteten noch einige Frauen aus unserer Riege auf uns, um diesen Tag mit einem Nachtessen im hiesigen Löwen abzuschließen.

Es war ein perfekter, fröhlicher Tag, den wir alle sehr genossen haben!

Silja

Turnbetrieb ab Heute wieder auf Vollgas!

Ab sofort ist der Turnbertrieb des TV Hausen am Albis wieder vollständig hochgefahren. Die Lockerungen des Bundes ermöglichen es dem Verein, wieder sämtliche Angebote anzubieten. Dies bedingt jedoch weiterhin die Einhaltung der notwendigen Schutzmassnahmen. Sämtliche Infos dazu findet ihr weiterhin auf unser Covid-19 Infoseite.

Wir freuen uns auf euch! 

Korbball Wintermeisterschaft Damen Kat. B 2019/2020

Korbball Wintermeisterschaft Damen Kat. B 2019/2020

Gratulation an Hausen a. A. und Wetzikon für den Aufstieg in die Kat. A

Leider konnten wir in diesem Jahr die Schlussrunde Korbball Damen Kat. B wegen der «Corona-Krise» nicht durchführen. Trotz nicht beendeter Saison war es eine spannende Meisterschaft und keine Punkte wurden geschenkt.

Da wir nicht zu Ende spielen konnten, tritt das Reglement ZTV Punkt 9.6 in Kraft.

9.6      Nicht zu Ende gespielte Meisterschaft

Ist es nicht möglich, die Meisterschaft ordnungsgemäss abzuschliessen, werden für alle Meisterschaften gleich viele Spiele gewertet. Sind noch direkte Begegnungen ausstehend, die den Auf- oder Abstieg beeinflussen könnten, entscheidet die Wettkampfleitung, nach Anhören der betroffenen Mannschaftsvertreter, über deren Austragung.

Aufgrund dieser Regelung ist deshalb unsere Rangliste auch gleich die Schlussrangliste.

Das Team aus Hausen am Albis gewann mit 13 Punkten vor Wetzikon 2 (12 Pkt.) die Wintermeisterschaft. Beide Teams werden im nächsten Jahr in der Kategorie A spielen.

Besten Dank allen Schiris, Coaches und euch Spielerinnen für die tollen Spiele!

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Winterssaison und hoffe mit euch, dass die Sommersaison bald beginnen darf!

Sportliche Grüsse, Karin Mendler

  1. Rangliste:
  2. Hausen am Albis 2 Aufstieg Kat. A
  3. Wetzikon 2 Aufstieg Kat. A
  4. Wetzikon 1
  5. Dürnten
  6. Stadel
  7. Rüti
  8. Gossau