Reisebericht Frauenriegenreise 27. Juni 2021

Kaum zu glauben, vor dem nassen Sommer, führte uns die Frauenriege-Reise ins Wasserschloss der Schweiz… und wir blieben trocken! Aber zuerst der Reihe nach. Unser OK-Team, Barbara Lüscher und Vreni Berli, bestellten uns auf 7:45h auf den Postplatz in Hausen, wo wir den Bus nach Affoltern am Albis bestiegen, anschliessend fuhr uns der Zug via Zürich-Altstetten bis nach Brugg im Kanton Aargau. Unterwegs war es, trotz Maskenpflicht wie immer toll, in fröhlicher Runde, die Fahrt ins Ungewisse gemeinsam zu begehen.

In Brugg angekommen, vergingen kaum ein paar Minuten, bis wir in einem gemütlichen Café eine «Znüni-Pause» einlegen konnten. Gestärkt ging es dann durch die wunderschöne Altstadt von Brugg ans Ufer der Aare. Dort spazierten wir gemütlich dem Fluss entlang. Wie immer auf unserer Reise, musste das Mittagessen jedoch verdient werden, dieses Mal mit einem Anstieg zum Gebenstorfer Horn. Der Ausblick belohnte die Mühe, das «Wasserschloss der Schweiz» lag vor uns. Die drei Flüsse, Aare, Reuss und die Limmat, kommen im Dreieck von Brugg, Windisch, Gebenstorf, Turgi, Stilli und Untersiggenthal zusammen. Wenn man sich vorstellt, dass der durchschnittliche Abfluss von 555m3 Wasser pro Sekunde bei Hochwasserereignissen auf das Dreifache ansteigen kann, und dies die Wochen darauf auch tat, dann denkt man doch noch einmal zurück, wie friedlich das Wasserschloss sich an diesem Ausflugstag präsentierte. Die Sonne lachte, aber nicht nur draussen, sondern auch im Herzen. Unsere Reiseleitung zauberte einen feinen, notabene gekühlten Weissen aus dem Rucksack samt «Nüssli-Snack» und so durften wir bereits ein erstes Mal anstossen. Ein paar von uns wagten sich noch in die in der Nähe gelegenen Höhle, einer Sage nach soll einst eine Hexe in dieser gehaust haben.

Nun ging es weiter und wir spazierten durch Wald und über Feld bis wir uns draussen, unter lauschigen Plantanen, an den grossen, für uns 12 Wanderinnen gedeckten Tisch setzen konnten im Restaurant Baldegg. Einfach perfekt organisiert, das Menu vorbestellt und der Apéro wurde durch ein Geburtstagskind offeriert… Herz, was willst Du mehr? Nach dem herrlichen Lunch, folgte der zweite Wanderteil unseres Ausfluges… obwohl die Bäuche eigentlich zu voll waren, liessen wir es uns nicht nehmen auf den Baldegger Wasserturm zu steigen für eine sagenhafte 360° Umsicht. Die 180plus Stiegen hatten es in sich und das im Kreis Rauf- und Runtersteigen auch! Aber, schliesslich sind wir fitte Turnerinnen und meisterten auch diese Herausforderung problemlos.

Barbara und Vreni führten uns nun sicher nach Baden zurück, wo wir zur Ruine Stein aufstiegen und auch hier eine schöne Sicht hatten, dieses Mal auf die Altstadt. Der sonnige Tag verlangte geradezu nach einem Glacé und nach dem kühlen Zvieri, mussten wir schon bald in den Zug Richtung Hausen am Albis einsteigen.

Der Tag war noch lange nicht fertig… zurück in Hausen trafen wir auf ein paar Daheimgebliebene im Restaurant Löwen, welche tagsüber nicht dabei sein konnten. Es versteht sich von selbst, dass wir mit viel Gelächter, feinem Essen und dem von Susanne Morof spendierten Flüssigen einen herrlichen Ausklang des Tages erleben konnten. Trotz Corona einen schönen Tag mit dem Verein verbringen zu dürfen, tat uns allen gut und wir danken dem OK-Team ganz herzlich.

Tamara Bertschi

«Hört ihr mich?» – die Generalversammlung der Aktiven als Videocall

Kein Turnerlied, kein Essen, kein gemeinsames Anstossen dafür ein Einladungslink, den Computer und das Mikrofon. Die GV 2021 war anders. Aus den bekannten Gründen fand sie nicht wie üblich im Löwensaal, sondern bei jedem Vereinsmitglied zuhause statt.

Knapp 50 Turnerinnen und Turner loggten sich am Freitagabend in den Teams-Call ein. Ein paar veranstalteten regelkonforme Treffen bei sich zuhause und konnten so wenigstens ein wenig GV-Feeling aufrechterhalten.

Der Ablauf der Versammlung war aber kaum anders als in anderen Jahren. Dennoch war die Pandemie immer wieder mal Thema. So auch im Jahresrückblick der Leitenden Aktive und Jugendriegen, der sehr viel kürzer ausfiel. Der Jahresrechnung fehlten bedeutende Einnahmeposten, wie das Turnerchränzli oder das Sommersportfest. Im Gegenzug waren auch die effektiven Ausgaben wesentlich geringer als budgetiert.

Neue Turnhalle als Lichtblick in Pandemiezeit

So wenig es über das vergangene Jahr zu berichten gibt, so wenig steht auf dem kommenden Jahresprogramm. Die Agenda 2021 ist alles andere als verlässlich. Darum gibt es kurzfristig wenig zur Vorfreude. Trotzdem konnten die Augen der Vereinsmitglieder zum Leuchten gebracht werden als Sven Kammer die Pläne zur neuen Dreifachturnhalle Hausen am Albis präsentierte. Als Vertreter des TVH-Vorstands ist er Teil der Arbeitsgruppe für die neue Sportstätte, in der Breitensportlerinnen und Breitensportler spätestens anfangs 2025 zum ersten Mal Körbe werfen, Tore schiessen und ihr Trainingsprogramm absolvieren können. Im Moment laufen diverse Planungsarbeiten, die vorläufigen Gebäudepläne sind den Nutzergruppen präsentiert worden. Der wichtigste Termin ist der 13. Februar 2022. Dann ist die Urnenabstimmung, an der die Hausemer Bevölkerung über die Sporthalle abstimmt.

Wechsel im Vorstand

Trotz weniger Trainings gab es einige Neuzugänge in den Verein. Sie wurden genauso einstimmig gewählt wie die zur Wahl stehenden Vorstandsämter. Kassier Stephan Studer, Leiterin Aktive Daniela Walser und der Leiter Aktive Sven Kammer stellten sich für zwei weitere Jahre zur Verfügung. Marc Rüfenacht, seit zwölf Jahren Materialwart gab seinen Rücktritt auf dieses Jahr bekannt. Der Vorstand dankte Marc für seine geleistete Arbeit und er erhielt von der Versammlung virtuellen Applaus. Marcs Nachfolge übernimmt auch ein Ehrenmitglied-Sprössling: Nick Götschi aus Ebertswil. Er hofft, dass er an der nächsten GV dann «wirklich» am Vorstandstisch sitzen kann. Dann, wenn auch wieder gesungen, gegessen und angestossen werden kann – hoffentlich.

Sandro Morof, Aktuar

GV der Frauenriege Hausen am Albis vom 25. Januar 2021

Auch die Frauenriege entschied sich die diesjährige Generalversammlung schriftlich durchzuführen. Alle benötigten Unterlagen wurden per Mail zugesandt und die Turnerinnen konnten elektronisch ihre Stimmen abgeben.

Keine persönliche Begrüssung, jeder musste das  letztjährige Protokoll selber lesen, kein vorgelesener  Jahresbericht  unserer Präsidentin, keine Präsentation der gut geführten Jahresrechnung und des Budgets durch die Kassierin, keine mündliche Empfehlung  durch die  Revisorinnen, kein Bericht den uns an die Tageswanderung auf den Etzel  vom 28. Juni erinnert. Jede musste sich selber Zuhause durch die Unterlagen lesen, um das elektronische Formular ausfüllen zu können. Doch alle 22 Frauen haben an der Abstimmung teilgenommen.

So wurde das Protokoll von der letzten GV genehmigt. Auch die Jahresrechnung, sowie das Budget wurden gutgeheissen. Die Jahresbeiträge bleiben gleich wie anhin.

 Die Präsidentin Helen Studer wurde  in ihrem Amt für 2 Jahre wiedergewählt. Auch die Wiederwahl der Aktuarin Barbara Lüscher wurde für 2 Jahre bestätigt. Neu als Revisorin wurde Vreni Berli gewählt.

Die Ehrungen und Verdankungen  wurden nur schriftlich erwähnt und werden bei Gelegenheit persönlich nachgeholt.

Wir sind froh, dass wir die GV auf diesem Weg durchführen konnten

Aber irgendwie trocken so eine schriftliche Generalversammlung. Wo doch ein Verein zum Zusammenhalt und gesellschaftlichen Leben im Dorf beiträgt. So hoffen wir,  wie wahrscheinlich jeder, dass diese Pandemie endlich ein Ende findet und wir wieder ganz normal unseren Turnbetrieb und Vereinsleben aufnehmen können.

Aktuarin, Barbara Lüscher

Damenriegenreise 2020

Damenriegenreise 2020

Einmal um den Bürgerstock, zum Dinner nach Luzern und Knobelzeit in Rümlang

Am 5. September hiess es den kleinen Rucksack zu packen und früh morgens ab nach Affoltern am Albis. Dort war Start des Wochenendes, welche die Ladies vom Turnverein gemeinsam verbrachten. Alle schafften es mehr oder weniger knapp auf den Zug, Masken wurden aufgesetzt und in Luzern angekommen waren wir dann auch komplett. Auf dem Weg ans erste Ziel wurden zwei Teams gebildet, welche sich im Verlaufe des Tages bei diversen Aufgaben duellieren sollten. Die erste Quizfrage, wohin es gehen sollte, war relativ schnell erraten. Das erste Highlight hiess Felsenweg auf dem Bürgenstock. Gemütlich wurde zuerst die Aussicht genossen, ein erstes Touristengruppenbild geschossen und dann marschierte die Gruppe los, durch etwas Wald, zwischen Felsen durch und an einigen grossartigen Fotospots vorbei bis zum nächsten Quizhalt. Die beiden Organisatorinnen wollten wissen, wie schwer die grosse Schweizer Flagge auf der anderen Seite des Vierwaldstädtersees ist. Mit 31 Meter Länge und Breite wiegt diese fast 750 kg, das wurde von Team NILS besser geschätzt und einen Punkt geholt. Weiter ging es bis ganz nach oben zum Restaurant Hammetschwand, wo unser Zmittaghalt geplant war. Nach einer Runde Black Stories, wobei beide Teams viel Fantasie bewiesen haben, war es Zeit etwas zu essen. Gestärkt ging es wieder bergabwärts und war schon bald wieder Zeit für ein nächstes Spiel. Dieses Mal wurden auf einem Weg Holzklötze aufgestellt und ein König in der Mitte platziert. Kenner wissen, um welches Spiel es sich handelte – genau, es war KUBB Zeit. Andere kennen das Spiel auch unter dem Namen Wikinger Spiel. Das Team VADS warf die Hölzer am genausten auf die Blöcke des gegnerischen Teams und gewann 3 von 4 Spielen. Das liess sich das Team NILS nicht einfach gefallen und sorgte beim nächsten Spiel, den höchsten Turm zu bauen mit einem Kantersieg für klare Verhältnisse. Sie fanden einen Ast, der gefühlte 50m lang war und liessen Team VADS keine Chance. Weiter gings zurück zum Bürgenstock Ressort und bei einer Runde Schätz- und Schnellratefragen wurden weitere Punkte verteilt. Beim Allgemeinwissen oder meistens eher Raten hatte Team VADS dann die Nase vorn und holte sich wichtige Punkte. Dann war es Zeit wieder nach Luzern zurück zu kehren und das Hotelzimmer zu beziehen.

Weiter ging es am Abend in die Stadt zum Nachtessen in Die Werkstatt. Dort wurde nach einem Apero das Essen genossen. Es gibt immer ein Menü aus regionalen und saisonale Zutaten und schmeckte wirklich ausgezeichnet. Gestärkt war es Zeit, das Siegerteam zu verkünden und Organisatorin Desiree überreichte dem Team VADS ihren Preis. Danach hiess es vom Tisch an die Bar zu wechseln, wo uns ein Barkeeper für einen Bar-Mixkurs erwartete. Nach einer Einführung zur Ausstattung einer guten Bar bis hin zu der Erklärung der einzelnen Arten von Gin, Vodka, Rum und Co durfte dann endlich auch gemixt werden. Jeder wählten den Lieblingsdrink aus und konnte diesen für sich selbst und die Runde zubereiten. Es wurden diverse Kreationen probiert und beurteilt und für jeden Geschmack war etwas dabei. So kann man sich vorstellen, dass es ein ziemlich lustiger Abend war. Auf dem Weg nach draussen wurde für einen Polterabend noch ein «Venus von Bümplitz»-Ständchen gesungen und in der nächsten Bar für die eine oder andere noch den einen oder anderen Drink bis in die Morgenstunden genossen.

 

Pünktlich ging es am Morgen nach dem Frühstück auch gleich weiter mit dem Programm. Mit dem Zug gings nach Rümlang und es wurde schon lange und viel spekuliert, was der nächste Programmpunkt denn sein könnte. Bequeme Kleider waren angesagt, aber keine sportliche Aktivität war geplant. So war erst klar, um was es geht, als wir vor dem Eingang der BODA BORG Zürich standen. Was uns dort erwartete war Action und packende Abenteuer. Oder Spiel, Spass und Nervenkitzel im Team. Die Boda Borg verspricht packende Abenteuer und ein Eintauchen in fremde Welten. 19 verschiedene Abenteuer (Quests) mit 59 Räumen warteten darauf, gemeistert zu werden. Man hatte die Möglichkeit jederzeit frei zwischen den Quests hin- und herwechseln. Alle bedingen Köpfchen und Teamwork, einige auch Geschicklichkeit. Action, Spass und Nervenkitzel für alle war garantiert. Und genau so war es auch. Das Konzept aus Schweden mache aus uns unaufhaltsame Knobelfreaks und diverse Missionen konnten gelöst werden. Das Rätsel lösen machte Hunger und so freuten wir uns alle auf die wohlverdiente Pizza bevor es dann wieder nach Hause ging.

Ein herzliches Dankeschön and Desirée und Jacqueline für die Organisation dieser tollen und abwechslungsreichen Damenriegenreise.

GV Frauenriege Hausen am Albis

Am 27. Januar 2020 folgten 21 Frauen, der Einladung für die GV der Frauenriege Hause a. A., im Restaurant Schönegg.

Die Präsidentin, Helen Studer, führte souverän durch die Generalversammlung.  Sie liess das vergangene Jahr Revue passieren und erwähnte  die verschiedenen Turnstunden, Anlässe und Arbeitseinsätze im Jahr. Mit unter die Gemeindeversammlung, an der einige Frauen dem Planungskredit für eine dreifach Turnhalle zustimmten.

Vreni Gallmann wurde von den beiden Revisorinnen Tamara Bertschi und Alexandra Kubli gelobt, für die vorbildliche  Führung der Kasse. 

Christine Morof lass den Reisebericht der Frauenriegenreise vor, die das letzte Jahr ausnahmsweise erst im September stattfand. Sie führte uns über das Rheintal ins Toggenburg, wo wir einen Greifvogelpark besuchten und eine schöne Wanderung auf den Hängen der Churfirsten machten. Mit unter die spektakuläre Fahrt mit der etwas abenteuerlichen Seilbahn Selun. Ein schmunzeln  war zu sehen, froh das es alle überstanden haben.

Dank 3 Neueintritten stieg der  Mitgliederbestand der Frauenriege auf 24 Turnerinnen.

Bei den diesjährigen Wahlen konnte Vreni Gallmann und Angie Kubli für weitere 2 Jahre in ihrem Amt bestätigt werden. Neu wurde Ute Braun, als Leiterin Turnbetrieb, in den Vorstand gewählt. Tamara Bertschi stellt sich  für weitere 2 Jahre als Revisorin zur Verfügung.

Ein besonderer Dank ging an die 5 Frauen, die sich neben Helen, für die Leitung einer Turnstunde zur Verfügung stellen. So ist der Turnbetrieb vielfältig und die Auslastung jeder einzelnen nicht zu gross. Die gut besuchten Turnstunden sind ein Beweis dafür, dass  ein abwechslungsreicher Turnbetrieb geboten wird.

Beim gemütlichen Zusammensitzen nach der GV, waren wir uns einig, dass wir eine aufgestellte, lustige und freundschaftliche Frauentruppe haben.

Falls du Ü 40, auch mit uns turnen möchtest, komm einfach am Montag, von 20:15 – 21.45 Uhr, in die Turnhalle Weid  oder melde dich bei unserer Präsidentin Helen Studer. (Während den Schulferien wird nicht geturnt)

 

Aktuarin, Barbara Lüscher

 

Generalversammlung 2019 der Männerriege Hausen a/A

Rückblick/Zukunft:

Rückblickend konnten wir im vergangenen Jahr ein ausgewogenes Vereinsjahr erleben. Sowohl im turnerischen Bereich, wie auch an den gesellschaftlichen Anlässen, kamen die vielseitigen Programme bei der Turnerschaft gut an und beeinflusste das körperliche Wohlgefühl mit positiven Effekten. Trotzdem gab es in der alternden Riege, bei mehreren Mitgliedern, teils längere Absenzen zufolge chronischer Beschwerden. Den Betroffenen wünschen wir einen fortschrittlichen Genesungsprozess. Zitat: Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat:

Es ist schwer zu beurteilen wie sich die Männerriege in Zukunft entwickeln wird. Mit dem Durchschnittsalter von über siebzig Jahren und mit der harzigen Suche nach jüngeren Interessenten steuert unsere Riege auf einen «Geisterclub» zu, was sich letztlich auf die Zahl der noch aktiven Turner negativ auswirken könnte. Aufgrund der Rücktrittsgedanken des Aktuars nach 18-jähriger Amtsführung verlief die Suche nach einem neuen Aktuar innerhalb der Riege im Moment leider auch ergebnislos. Offenbar sind in der heutigen Zeit ehrenamtliche Aemter kaum mehr gefragt. Zitat von Gustav Knuth: Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein.

Generalversammlung 2019 / am 18.12.2019 im Rest. Schönegg in Hausen a/A:

Vor dem administrativen Teil wurde der von der Vereinskasse finanzierte, warme Imbiss in Form von Piccata, Tomaten-Spaghetti und Salat serviert. Im Anschluss der Versammlung wurden wir mit einer hausgemachten gebrannten Crème, garniert mit Früchten, bereichert. Für die angenehme und freundliche Gastfreundschaft und dem Gourmet-Angebot im «Schnägg» danken wir dem Sternekoch Röbi und seinem Team ganz herzlich.

Wohlwollend und mit lauschigen Worten eröffnete der Präsident die Versammlung und begrüsste die zahlreich erschienene Turnerschar, die beiden Ehrenmitglieder, Ernst Gallmann und Albert Staub, unser Ur-Mitglied, Jules Gaisser, sowie den Vertreter der TV-Veteranen, Felix Bär. Entschuldigt haben sich drei Kameraden aus gesundheitlichen Gründen.

Die Versammlung genehmigte die präsentierte Traktandenliste. Erfreulicherweise haben sich 23 Mitglieder in der Präsenzliste eingeschrieben. Als Stimmenzähler wurde Fredi Funk ernannt. Das Protokoll 2018 des Aktuars fand seine Zustimmung. Im 2019 konnten wir einen Neueintritt verzeichnen. Austritte blieben aus und Todesfälle mussten wir glücklicherweise nicht hinnehmen. Per Ende 2019 hat unsere Riege einen Bestand von 30 Mitgliedern.

Von der Versammlung werden die bisherigen Vorstandsmitglieder und Revisoren, Albert Staub als Vize-Präsident/Vize/Riegenleiter, Charly Tanner als Riegenleiter und Schwarz Heinz als Aktuar für die Periode 2020/21 und die beiden Revisoren, Peter Brönnimann und Andreas Müller, für das Jahr 2020 mit frenetischem Applaus in globo wiedergewählt.

Der Vorstand konstitioniert sich im 2020 wie folgt:

Grob Ruedi, Präsident (bisher)

Staub Albert, Vize-Leiter/Vize-Präsident (bisher)

Tanner Charly, Riegenleiter (bisher)

Kellenberger Heinz, Beisitzer/3. Riegenleiter (bisher)

Steiner Fredy, Kassier (bisher)

Schwarz Heinz, Aktuar (bisher)

Unser Kassier, Fredy Steiner, präsentierte die Jahresrechnung mit allen Detailpositionen. Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass wir im 2919 eine Negativbilanz zulasten unseres kleinen Vermögens hinnehmen mussten. Dass wir mit Zahlen über unsere vereinsinternen, finanziellen Verhältnisse logischerweise nicht gerne an die Oeffentlichkeit gehen, dürfte klar sein. Bei der anstehenden Budgetplanung werden wir den «Sparmodus» einschalten. Im Moment haben wir auf die Erhöhung des jährlichen Mitgliederbeitrages verzichtet. Vielleicht finden wir eine/n heimliche/n «Fan-Sponsor/in»!!

Gestützt auf das Informations-Protokoll des Aktuars und weiteren Unterlagen referierte der Präsident zum Geschehen rund um den Aktionsradius der Männerriege während des laufenden Jahres. Besonders erfreulich sei, dass wir im Vereinsjahr unserem ältesten, noch rüstigen und geistig vitalen Mitglied, Jules Gaisser, zum 90-sten Geburtstag gratulieren durften. Er dankte allen, die jedes Jahr zu unserem gesellschaftlichen Wohlergehen einen Beitrag leisten. Für die kommende Zeit wünschte er allen ein schönes Weihnachtsfest und „en guete Rutsch is neui Jahr und gueti Gsondheit“.

Der Riegenleiter weist darauf hin, dass das Jahresprogramm 2020 nach gleichem Muster, wie dasjenige im 2019, ausgestaltet sei. Eine Neufassung habe sich lediglich bei der Männerriegenreise ergeben. Die Reise 2020 sei am 27./28.8.20 ins Berner-Oberland geplant und führe am ersten Tag nach Kandersteg und hinauf zum Oeschinensee, wo abseits der Zivilisation die Nacht verbracht werde. Schmunzelnd erwähnt er sinngemäss, dass mit den Essensaufwartungen gegenüber der vorherigen Reise ins Zürcher–Oberland man etwas zurückhaltender sei, schon aus Gesundheitsgründen. Am zweiten Tag besuchen wir in Frutigen die Informationsstelle zum neu gebauten Lötschbergtunnel. Am gleichen Tag soll noch eine «Visite» beim Rosenlaui-Gletscher stattfinden.

Der Riegenleiter und die beiden stellvertretenden Riegenleiter haben  sich, wie gewohnt, für einen geordneten und interessanten Turnbetrieb eingesetzt. Charly Tannner hat in der Eigenschaft als Riegenleiter die zur Jahreskonkurrenz eingegliederten Segmente auf einem Organigramm festgehalten und damit als Basis die Rangliste erstellt. Die folgenden Kameraden haben sich die ersten drei Ränge bei den sportlichen Einsätzen etc. erarbeitet.

1. Ravasio Ruedi (210 Punkte) und Baumann Ueli (210 Punkte)

3. Kellenberger Heinz (206 Punkte)

Die Versammlung honorierte die drei Spitzenathleten für ihre Leistungen mit einem deftigen Applaus und als Zugabe wurden sie von unserem Riegenleiter mit je einem Gutschein belohnt.

In seiner Eigenschaft als Riegenleiter findet Charly Tanner sinngemäss positive Worte rund um die Werte in unserer Riege. Besonders sei die vorbildliche Kameradschaft und Einsatzbereitschaft im Turnbetrieb während des vergangenen «Super-Jahres» mit den guten bis sehr guten Teilnehmerzahlen hervorzuheben. Zudem bedankte er sich auch für die vorbildlichen Engagements seiner beiden stellvertretenden Riegenleiter, Albert Staub und Heinz Kellenberger, während seiner Absenzen. Er honorierte die Beiden mit je einer Flasche Wein.

Der Präsident zeigte sich erfreut über die nachhaltige Entwicklung in unserer Riege. Er bedankte sich beim Riegenleiter und seinen beiden Stellvertretern für ihre gut funktionierende, körperbetonte Aufbauarbeit während der Turnstunden. Die Einsatzbereitschaft der Riegenleitung wurde von der Versammlung mit grossem Applaus gewürdigt.

Das Anliegen der Korbballriege, um einen Abtausch der Benützung der Turnhalle an Mittwochabenden wurde von der Versammlung mit einer Mehrheit unterstützt. Es wurde beschlossen, dass die Männerriege ab dem 8.1.2020 die Turnhalle neu zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr benützen wird. Das neue Konzept soll als Provisorium gelten und von Seiten unserer Riege jederzeit widerrufbar sein. 

Als Vertreter der TV Veteranen machte uns Obmann Felix Baer seine Aufwartung. In einem kurzen Statement bedankte er sich für die Einladung. Es sei ihm bei dieser Gelegenheit bewusst geworden, dass innerhalb unserer Riege eine grosse Zufriedenheit und eine vorbildliche Vereinsstruktur gelebt werde. Er wünsche uns fortan eine gute Zukunft.

Nach dem administrativen Teil der GV gönnten wir uns bei gemütlichem Zusammensein noch einige unbeschwerte und lockere Zeit bis Mitternacht, um darnach ins traute Heim zurückzukehren.

14.12.2020                                                                            Der Aktuar:

                                                                                              Heinz Schwarz

Der TVH am ETF Aarau

Das Eidgenössische Turnfest in Aarau gehört logischerweise zum Highlight im Turnerjahr. Dementsprechend gross war die Vorfreude der aktiven Turnerinnen und Turner des Turnvereins Hausen als am 22. Juni soweit war.

Einige waren das Wochenende davor schon im Einsatz. Als Einzelsportler oder am Korbballturnier, am letzten Samstag galt es für die 36 aktiven Turnerinnen und Turner dann Ernst. Zusammen mehreren zehn Tausend anderen. Das «Eidgenössische» gibt’s nur alle sechs Jahre und daher ist das ETF garantiert ein bleibendes Erlebnis für alle. So auch dieses Jahr wieder. Der TVH nahm in der zweiten Stärkeklasse im dreiteiligen Wettkampf teil. Dank dem Turnfest in Obfelden zu Beginn des Monats waren die Beteiligten schon einmal in dieser Saison im «Wettkampf-Modus». Das Gelände in Aarau jedoch etwas grösser und die Wege zu den Wettkampfplätzen etwas weiter. Trotz der leicht zu knapp eingerechneten Wegzeit startete das Team pünktlich zur ersten Disziplin. Bei der Pendelstafette 80 Meter holten die rund 20 Turnerinnen und Turner die Schnapszahl-Note 8.88. Parallel gab es im Steinstossen für das siebenköpfige Team das Endresultat von 8.79.

Team-Aerobic, die neue Paradedisziplin?

Gestossen wurde auch im zweiten Wettkampfteil. Dann waren die Kugeln dran. Sechs TV-Mitglieder stiessen die Kugeln zu einer Endnote von 8.55. Gleichzeitig stand die Team-Aerobic-Crew, bestehend aus 14 Turnerinnen auf der grossen Turnfest-Bühne. Die grosse Kulisse und die vielen Zuschauer trieben an: Für den Auftritt gab es von der Jury ein 8.93. Der Höhenflug war nicht ganz bis zur Weitsprunganlage zu spüren. Das junge Team holte im Weitsprung ein 8.59.

Bestnote im Korbball

Für Aarau setzte das Leiterteam die Schlussnote 26.00 zum Ziel. Im Schlussteil kam es nun darauf an, ob diese Marke erreicht wurde oder nicht. Die Equipe im Schleuderball machte den Anfang. Bei der traditionellen Turnfest-Disziplin mit den Bällen an der Lederschnur stand am Schluss ein 8.19 auf dem Notenblatt. Jetzt waren die 800-Meter-Läufer auf der Tartanbahn gefordert. Doch auf dieser Unterlage sind überdurchschnittlich gute Resultate schwierig. Trotz grossem Einsatz schaute nur ein 7.34 heraus. Der TVH hatte aber sein Ass noch im Ärmel. Der Fachtest Korbball generierte in der Vergangenheit immer wieder einmal ein gutes Endresultat und auch in Aarau konnten die Hausemer zum Schluss jubeln. Mit dem ersten «Zähni» am ETF 2019 in der letzten Disziplin erreichten sie das gesetzte Ziel und die Schlussnote 26.43.