Männerriegenreise 2020

Männerriegenreise 20 – 27./28.8.2020

Am Donnerstagmorgen, am 27.8.20 trafen sich dreizehn gut gelaunte Männerriegler von Hausen am Albis um 7 Uhr auf dem Parkplatz Chratz, um ihre diesjährige Männerriegenreise bei schönstem Wetter anzutreten. Allerdings kam der dreizehnte Teilnehmer etwas verspätet, es war unser Fahrer Albert Staub. Das Gepäck eingeladen, und schon fuhren wir in Richtung Frutigen.

Nach knapp zwei Stunden, nach einer ruhigen Fahrt über den Brünig, dann dem Brienzer- sowie dem Thunersee entlang erreichten wir unser erstes Ziel, das Hotel Adler in Frutigen, wo schon Kaffee und Gipfeli auf uns warteten. Kurz vor 10 Uhr hiess es einsteigen und wir dislozierten zum Bahnhof.

Nach 5 Minuten erreichten wir den historischen Bahnhof von Frutigen, wo wir schon von Herrn Haldimann erwartet wurden. Er erklärte uns anhand einiger Diagramme, wie das Rettungssystem im Lötschberg-Basistunnel funktioniert. Etwas später konnten wir uns alles besser vorstellen, denn Herr Haldimann erklärte uns alles anhand eines Modells. Alle 330 Meter besteht ein Querstollen zwischen den beiden Tunnels, um die Menschen bei einem Rettungseinsatz möglichst schnell vom verunfallten oder defekten Zug zu evakuieren.

Der Tunnel ist 34,6km lang. Die zweite Röhre ist allerdings nur 14 km voll ausgebaut und in Betrieb. Weitere 14 km sind ausgebrochen aber nicht ausgebaut. Die letzten 7 km sind noch nicht ausgebrochen. Das Parlament wird dereinst entscheiden, ob ein Teil- oder Vollausbau erfolgen wird.

Nach diesen Erklärungen dislozierten wir zum Rettungs-und Löschzug, der auf einem separaten Gleis stand. Allerdings war es nicht derjenige der BLS, sondern ein Exemplar der SBB. Ein solcher Zug besteht aus dem Gerätefahrzeug mit Spritzdüsen für das Löschwasser, dem Tankwagen und einem oder zwei Rettungsfahrzeugen. Das Gerätefahrzeug und der Tankwagen sind eine untrennbare Einheit, wogegen die Rettungsfahrzeuge auch einzeln eingesetzt werden können. Alle Einheiten sind von beiden Seiten her steuer- und fahrbar. In den Rettungswagen sind Bahren für den Transport Verletzter, Arbeitskleider sowie Atemschutzmasken und anderes Rettungsmaterial deponiert.

An diesem Tag waren wir Glückskinder, denn der Löschzug musste rangiert werden und wir durften mitfahren, was normalerweise nicht vorgesehen ist.

Gegen 11.30 Uhr schlenderten wir zurück zum historischen Bahnhof, wo ein kleiner Apéro auf uns wartete. Eine angeregte Unterhaltung setzte ein und gegen 12 Uhr verabschiedeten wir uns und fuhren zum Restaurant «Zum Leist», welches zum Hotel Adler gehört.

Ein feines Mittagsmenu wartete auf uns, grüner Salat, dazu Schweinssteak mit Gemüse und Pommes und ein Dessert à la carte. Natürlich gehörte ein guter Schluck Wein sowie ein guter Kaffee dazu.

Um 14.30 Uhr stiegen wir wieder in den Bus und unser Chauffeur Albert fuhr mit uns zur Talstation der Oeschinensee-Gondelbahn in Kandersteg. Hier trennten sich unsere Wege. Sieben Personen nahmen den steilen Aufstieg unter die Füsse, die anderen liessen sich von der Gondelbahn nach oben tragen. Sie nahmen dafür das Gepäck der Wanderer mit, welches auf der Bergstation in den Elektrobus geladen wurde und pünktlich und vollzählig beim Hotel Oeschinensee ankam.

Auf die Wanderer wartete ein steiler Aufstieg, der knapp 11/2 Stunden dauerte. Wir folgten zuerst auf einem breiten Weg dem Oeschibach, später wurde daraus ein schmaler, gut ausgebauter Wanderweg, der im obersten Teil breiter und flacher wurde. Andreas Müller war leider etwas überfordert, weshalb sich Ernst Hottinger seiner annahm und mit ihm langsam und mit Pausen hoch wanderte. Die beiden tauchten erst einiges später auf. Beim Hotel Oeschinensee trafen wir die anderen auf der Terrasse zu einem Bier.

Nachdem alle ihr Bier getrunken hatten, schnappten wir uns unser Gepäck und schlenderten zum Berghaus Oeschinensee, welches nur wenige Duzend Meter hinter dem Hotel liegt. Charlie erhielt die Schlüssel zu den Zimmern und verteilte diese.

Nach einer ziemlich kalten Dusche trafen wir uns auf der Terrasse zum Nachtessen, welches bis um 18 Uhr bestellt werden musste, denn der Koch und das Servierpersonal verliessen nach dem Nachtessen das Gasthaus. Wir mussten allerdings nicht darben, denn wir konnten uns frei bedienen, mussten allerdings aufschreiben, was wir konsumierten. Das Essen war gut, die Stimmung ebenfalls und wir konnten einen wundervollen Sommerabend auf der Terrasse verbringen. Nach Sonnenuntergang wurde es allerdings empfindlich kühl, so dass wir uns ins Innere des Hauses zurückzogen, um an mehreren Tischen zu jassen. Gegen Mitternacht lagen alle in ihren Betten und …..

Um 8 Uhr gab es Frühstück, aber die ersten Frühaufsteher waren schon vor 7 Uhr unterwegs. Kaffee, Orangensaft, herrlich duftendes Brot, Butter, Fleisch und Käse lagen für uns bereit.

Der Chef, der das Frühstück bereitgestellt hatte, erzählte uns, dass sie beunruhigt sind, weil sie nie wissen, wann der nächste Felssturz sein wird. Der «Spitze Stei» und Millionen von Kubikmetern Fels und Geröll sind in Bewegung und werden dereinst ins Tal stürzen. Je nach Menge Material, das gleichzeitig ins Tal donnert, sind die beiden Hotels gefährdet. Deshalb ist der See auf der ganzen Bergseite gesperrt, niemand darf sich dort aufhalten, ebenfalls wurde die Strasse und ein gefärderter Wanderweg zum Oeschinensee in eine ziemlich sichere Zone verlegt.

Schon um 8.30 Uhr waren wir abmarschbereit, aber wir mussten noch auf die «Serviertochter» warten, denn nur sie konnte die Rechnung zusammenstellen. Nachdem die Rechnung beglichen war, machten sich 5 Teilnehmer zu Fuss auf den Weg in die Tiefe. Die anderen stiegen zu Fuss oder mit dem Elektrobus zur Bergstation, um mit der Gondelbahn nach Kandersteg zu fahren, wo wir uns im Restaurant Ermitage trafen. Schon war die Lust auf Kaffee wieder da.

Ja, unser Albert kam nicht zu kurz, denn nun durfte er uns zur Rosenlauischlucht fahren. Vor allem die Fahrt von Meiringen bis zur Schlucht war sehr spannend. Wie überall, Parkieren ist nicht gratis, denn auf halber Höhe verlangte ein Automat 8 Franken von uns. Auf der Weiterfahrt wurde ich von meinem Handy gestört, denn man wollte im Hotel Rosenlaui von mir wissen, ob wir auch kommen würden.

Um 12.30 Uhr wurden wir im altehrwürdigen Hotel Rosenlaui erwartet. Ein langer Tisch war im Freien für uns vorbereitet. Wir setzten uns und studierten die Speisekarte. Weil ein kühler Wind aufkam, Regen war für den Nachmittag angesagt, und wir nicht frieren wollten, dislozierten wir in einen Saal. Obwohl das Menu frei gewählt werden konnte, entschieden sich fast alle für eine Bratwurst mit Salat. Die Teller waren richtige Kunstwerke, Dessert inbegriffen, denn der Salat bestand unter anderem aus mehreren Früchten.

Nach dem Mittagessen schlenderten wir zur Schlucht, wobei zwei Teilnehmer auf der Hotelterrasse sitzen blieben und sich einen weiteren Kaffee genehmigten. Beim Aufstieg zur Schlucht spürte ich die ersten Regentropfen, denn Regen war für den Nachmittag angesagt.

Die Schlucht ist sehr imposant. Es wurden auf einer Länge von 513 und einer Höhendifferenz von 155 Metern mehrere Tunnels und Stege in die Felswand gesprengt, so dass man auf einem sehr guten Weg die Schlucht erforschen kann. Tosende Wassermassen zwängen sich durch die schmale und tiefe Schlucht und formen immer weiter an deren Aussehen. Immer wieder staunte ich über die Kraft des Wassers. Die ganze Zeit regnete es leicht. Nach einer knappen halben Stunde verliessen wir die Schlucht und sahen dort duzende von Steinmannlis, welche irgendwelche Menschen gebaut hatten. Der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört.

Nach einem kurzen Abstieg sassen wir alle wieder im Garten des Hotels. Nach einer kurzen Diskussion mit Albert beschlossen wir, über den Sustenpass nach Hause zu fahren und so die Stadt Luzern zu umfahren. Gesagt, getan! Wir warteten, bis der Ortsbus vorfuhr und hängten uns an seine Hinterreifen. Es war eine gute Entscheidung, so hatten wir keine Probleme auf der schmalen Strasse. Während der ganzen tollen und abwechslungsreichen Rückreise hatten wir nur wenig Verkehr. Der Regen verschonte uns nicht, denn am Urnersee holte er uns doch noch ein. Pünktlich, kurz vor 18 Uhr trafen wir auf dem Chratz ein und eine tolle Männerriegenreise war zu Ende.

 

Der Oberturner und Reiseleiter

Karl Tanner

Voriger
Nächster

Frauenriege Tagesausflug Vier Jahreszeiten an einem Tag

Dass es in diesem Corona-Jahr doch noch einen Ausflug mit der Frauenriege gab, freute uns alle sehr. Wir hatten uns wieder langsam an das Sport treiben im Verein gewöhnt, aber so richtig in die Weite waren wir als Frauenriege noch nicht gegangen. Da wir als Truppe nur einen Tag hatten, anstatt der gewohnten zweitägigen Reise, blieben wir recht nahe an Hausen, aber es war trotzdem ein Ausflug mit Weitblick.

Insgesamt 16 Frauen besammelten sich an der provisorischen Haltestelle in Heisch, da dieses Jahr die Bushaltestellen in Hausen  nicht immer an der gewohnten Stelle waren. Es klappte aber ausgezeichnet, alle waren pünktlich da, mit Regenjacke und Regenschirm, es giesste in Strömen! Der Himmel soll ja bekanntlich lachen, wenn Engel reisen, aber der hatte uns wohl noch nicht gesichtet. Das klärte sich dann später auf und die Sonne lachte uns zu, bis dann am Nachmittag ein kleines Gewitter vorbeizog. So fühlte sich der eintägige Ausflug viel länger als nur dieser eine Tag an, da wir alle Wetterlagen und somit alle Jahreszeiten erlebten, sogar ein Regenbogen wurde gesichtet.

Angekommen in Thalwil, gab es die traditionsreichen „Gipfeli zum Znüni“,  dann stiegen wir in den Zug nach Pfäffikon/SZ um, damals alles ohne Schutzmaske, heutzutage kaum noch vorzustellen! Bei Ankunft stand schon der Bus bereit, der uns einen Teil des Berges bis nach Feusisberg hinauf brachte. Unser sportlicher Teil des Ausfluges stand uns jetzt bevor und wir machten uns langsam aber sicher auf den steilen Weg. Mittlerweile lugte die Sonne hervor und so packten wir unsere Regenjacken und Schirme weg. Oben am Etzel angekommen wurden wir mit einem herrlichen 360 ° Grad Blick auf den Zürichsee,  den Greifen- und Pfäffikonersee in der Ferne und den Sihlsee auf der anderen Seite belohnt. Da es beim Wandern meistens nicht nur Hoch geht, wanderten wir dann wieder zu Tal, um einen sehr verdienten Fitness-Teller draußen auf der Terrasse vom Gasthaus St. Meinrad zu verzehren. An einem Tisch gab es dazu einen Rosé, der diesen Sommertag noch sommerlicher erschienen liess.

Nach dem Essen schauten wir uns die restaurierte Sankt Meinrad Kapelle auf der Etzelpasshöhe an und hörten von unserer lokalen Ausflugsorganisatorin Vreni, die Geschichte vom Sankt Meinrad der diese Kapelle gewidmet ist. 

Im Jahre 828 zog sich der Mönch Meinrad auf den Etzelpass zurück. Er trug eine Madonnenfigur mit sich, die ihm die Äbtissin Hildegard von Zürich geschenkt hatte. An der Stelle, wo heute die Gnadenkapelle in der Klosterkirche des Klosters Einsiedeln steht, soll Meinrad eine Klause und eine Kapelle errichtet haben, um in der Einsiedelei Gott zu dienen. Der Sage nach wurde der heilige Meinrad am 21. Januar 861 von zwei Landstreichern erschlagen, die, die am Schrein niedergelegten Schätze begehrten. Daraufhin sollen zwei Raben die Mörder verfolgt und vor Gericht geführt haben, wo sie zum Tod verurteilt wurden. Aus diesem Grund sind auf den Wappen von Kloster und Dorf Einsiedeln zwei Raben abgebildet. Während der folgenden achtzig Jahre war die Klause „im finstern Wald“, wie man damals diese Gegend nannte, nie ohne einen oder mehrere Einsiedler, die dem Beispiel Meinrads folgten.  Das Leben und der Tod des Sankt Meinrad sind in Fresken von Franseco Antonia Giorgioli abgebildet, die Kapelle selbst wird erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Mit diesem Wissen und dem herrlichen Mittagessen im Magen, machten wir uns weiter auf den Weg. Wir liefen eine Loipe auf den Etzel, was manche von uns schon recht früh bemerkten, andere recht spät, vielleicht unter dem Einfluss des vorgenannten Weines? Zu diesem Ausflug fehlte uns nur noch das Zvieri, das wir dann im Restaurant Büel geniessen konnten. Es gibt nichts süsseres als ein Dessert nach einer Wanderung in guter Gesellschaft. Entlang der Sihl liefen wir im leichten Nieselregen anschliessend bis Schindellegi, von wo wir uns per Zug auf den Weg nach Hause machten. Dort warteten noch einige Frauen aus unserer Riege auf uns, um diesen Tag mit einem Nachtessen im hiesigen Löwen abzuschließen.

Es war ein perfekter, fröhlicher Tag, den wir alle sehr genossen haben!

Silja

Korbball Wintermeisterschaft Damen Kat. B 2019/2020

Korbball Wintermeisterschaft Damen Kat. B 2019/2020

Gratulation an Hausen a. A. und Wetzikon für den Aufstieg in die Kat. A

Leider konnten wir in diesem Jahr die Schlussrunde Korbball Damen Kat. B wegen der «Corona-Krise» nicht durchführen. Trotz nicht beendeter Saison war es eine spannende Meisterschaft und keine Punkte wurden geschenkt.

Da wir nicht zu Ende spielen konnten, tritt das Reglement ZTV Punkt 9.6 in Kraft.

9.6      Nicht zu Ende gespielte Meisterschaft

Ist es nicht möglich, die Meisterschaft ordnungsgemäss abzuschliessen, werden für alle Meisterschaften gleich viele Spiele gewertet. Sind noch direkte Begegnungen ausstehend, die den Auf- oder Abstieg beeinflussen könnten, entscheidet die Wettkampfleitung, nach Anhören der betroffenen Mannschaftsvertreter, über deren Austragung.

Aufgrund dieser Regelung ist deshalb unsere Rangliste auch gleich die Schlussrangliste.

Das Team aus Hausen am Albis gewann mit 13 Punkten vor Wetzikon 2 (12 Pkt.) die Wintermeisterschaft. Beide Teams werden im nächsten Jahr in der Kategorie A spielen.

Besten Dank allen Schiris, Coaches und euch Spielerinnen für die tollen Spiele!

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Winterssaison und hoffe mit euch, dass die Sommersaison bald beginnen darf!

Sportliche Grüsse, Karin Mendler

  1. Rangliste:
  2. Hausen am Albis 2 Aufstieg Kat. A
  3. Wetzikon 2 Aufstieg Kat. A
  4. Wetzikon 1
  5. Dürnten
  6. Stadel
  7. Rüti
  8. Gossau

3.Runde ISM Mädchen U20

Am Sonntag dem 19. Januar 2020 hatte die U20 Mädchen Mannschaft von Hausen am Albis die letzte ISM Runde vor den Finalspielen. An ‪diesem Sonntag hatten wir drei Spiele. Das erste Spiel gegen den TV Grosswangen gewannen wir mit ‪10:7. Im zweiten Spiel war gegen den STV Willisau brach sich eine Spielerin von unserem Team den Unterarmknochen und musste daher sofort ins Spital gebracht werden. Die Anderen konnten das Spiel, trotz dem Verlust der Mitspielerin mit 10:6 für sich entschieden. Das letzte Match gegen die U16 Jungs des KTV Menznau hatten wir leider 4:11 verloren. Am Ende des Tages waren wir auf dem 2. Platz und hatten uns so für die Finalrunde am 8. Februar qualifiziert.

Finalrunde Mädchen U16 CH – Hallenmeisterschaft

Am 11.01.2020 begaben sich die Mädchen aus Hausen mit dem ÖV in richtung Schaffhausen um an der Finalrunde der Schweizerhallenmeisterschaft teilzunehmen. Nach der ersten Runde befanden sich die Mädchen auf dem 4. Platz, daher war das Podest in greifbarere nähe.

Das erste Spiel des Tages gegen die Tabellen dritten Ferenbalm, gieng nach einem Kopf an Kopf rennen in einem knappen Unentschieden aus. Damit konnten wir uns zufrieden geben. Das zweite Spiel gegen Zihlschlacht gestaltete sich um einiges ruppiger als das erste Spiel. Die Verteidigung von Ziehlschlacht war sehr stark aber auch sehr Körperbetont und Faullastig. Daher konnten wir in der zweiten Halbzeit, aufgrund einer Verwarnung für Ziehlschlacht viele Penaltys erzwingen, jedoch leider nicht Körbe verwandeln. Daher verloren wir das Spiel 6:9 trotz gutem Einsatz. Im dritten Spiel standen wir den ungeschlagenen Mädchen aus Urtenen gegenüber. In der ersten Halbzeit konnten wir durch tolle Körbe gut mit den Mädchen aus Urtenen mithalten, jedoch konnten wir dies nicht in der zweiten nicht so weiter ziehen und verloren daher 7:11 und machten Urtenen so vorzeitig zum Meister.

Im letzten Spiel gaben wir noch einmal alles um mit erhobenem Kopf aus der Meisterschaft gehen zu können. Wir spielten gegen Oberaach und konnten trotz der starken Centerspielerin von Oberaach das Spiel 7:6 gewinnen.

Mit diesen Resultaten landeten wir schlussendlich mit 8 Punkten auf dem 6. Platz hinter Zihlschlacht.

Für das este Jahr sind wir zufrieden mit diesen Ergebnissen und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder an der Schweizerhallenmeisterschaft teilnehmen können.

Es Spielten: Janine, Sanjana, Laila, Timea, Noemi, Vanessa, Leonie und Leona

Geschrieben von Coach Lennard

GV Frauenriege Hausen am Albis

Am 27. Januar 2020 folgten 21 Frauen, der Einladung für die GV der Frauenriege Hause a. A., im Restaurant Schönegg.

Die Präsidentin, Helen Studer, führte souverän durch die Generalversammlung.  Sie liess das vergangene Jahr Revue passieren und erwähnte  die verschiedenen Turnstunden, Anlässe und Arbeitseinsätze im Jahr. Mit unter die Gemeindeversammlung, an der einige Frauen dem Planungskredit für eine dreifach Turnhalle zustimmten.

Vreni Gallmann wurde von den beiden Revisorinnen Tamara Bertschi und Alexandra Kubli gelobt, für die vorbildliche  Führung der Kasse. 

Christine Morof lass den Reisebericht der Frauenriegenreise vor, die das letzte Jahr ausnahmsweise erst im September stattfand. Sie führte uns über das Rheintal ins Toggenburg, wo wir einen Greifvogelpark besuchten und eine schöne Wanderung auf den Hängen der Churfirsten machten. Mit unter die spektakuläre Fahrt mit der etwas abenteuerlichen Seilbahn Selun. Ein schmunzeln  war zu sehen, froh das es alle überstanden haben.

Dank 3 Neueintritten stieg der  Mitgliederbestand der Frauenriege auf 24 Turnerinnen.

Bei den diesjährigen Wahlen konnte Vreni Gallmann und Angie Kubli für weitere 2 Jahre in ihrem Amt bestätigt werden. Neu wurde Ute Braun, als Leiterin Turnbetrieb, in den Vorstand gewählt. Tamara Bertschi stellt sich  für weitere 2 Jahre als Revisorin zur Verfügung.

Ein besonderer Dank ging an die 5 Frauen, die sich neben Helen, für die Leitung einer Turnstunde zur Verfügung stellen. So ist der Turnbetrieb vielfältig und die Auslastung jeder einzelnen nicht zu gross. Die gut besuchten Turnstunden sind ein Beweis dafür, dass  ein abwechslungsreicher Turnbetrieb geboten wird.

Beim gemütlichen Zusammensitzen nach der GV, waren wir uns einig, dass wir eine aufgestellte, lustige und freundschaftliche Frauentruppe haben.

Falls du Ü 40, auch mit uns turnen möchtest, komm einfach am Montag, von 20:15 – 21.45 Uhr, in die Turnhalle Weid  oder melde dich bei unserer Präsidentin Helen Studer. (Während den Schulferien wird nicht geturnt)

 

Aktuarin, Barbara Lüscher

 

Aufstieg im Sack ISM Herren 26.01.2020

Das erste Spiel bestreitete die Korbball Mannschaft aus Hausen gegen Ruswil. Ab dem Anpfiff war die Mannschaft pronto. Das Spiel verlief makellos. Wir gewannen es 19:3. Das zweite und für den Aufstieg entscheidende Spiel gegen Wollhausen gewannen wir ohne Probleme 18:10. Das dritte und letzte Spiel bestritten wir gegen Santenberg. Welches wir klar 17:5 gewinnen konnten.
Somit war es ein erfolgreiches Wochende. Das Team aus Hausen hat den Aufstug vor der Schlussrunde und bisher ohne Punktverlust im Sack.

 

Generalversammlung 2019 der Männerriege Hausen a/A

Rückblick/Zukunft:

Rückblickend konnten wir im vergangenen Jahr ein ausgewogenes Vereinsjahr erleben. Sowohl im turnerischen Bereich, wie auch an den gesellschaftlichen Anlässen, kamen die vielseitigen Programme bei der Turnerschaft gut an und beeinflusste das körperliche Wohlgefühl mit positiven Effekten. Trotzdem gab es in der alternden Riege, bei mehreren Mitgliedern, teils längere Absenzen zufolge chronischer Beschwerden. Den Betroffenen wünschen wir einen fortschrittlichen Genesungsprozess. Zitat: Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat:

Es ist schwer zu beurteilen wie sich die Männerriege in Zukunft entwickeln wird. Mit dem Durchschnittsalter von über siebzig Jahren und mit der harzigen Suche nach jüngeren Interessenten steuert unsere Riege auf einen «Geisterclub» zu, was sich letztlich auf die Zahl der noch aktiven Turner negativ auswirken könnte. Aufgrund der Rücktrittsgedanken des Aktuars nach 18-jähriger Amtsführung verlief die Suche nach einem neuen Aktuar innerhalb der Riege im Moment leider auch ergebnislos. Offenbar sind in der heutigen Zeit ehrenamtliche Aemter kaum mehr gefragt. Zitat von Gustav Knuth: Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein.

Generalversammlung 2019 / am 18.12.2019 im Rest. Schönegg in Hausen a/A:

Vor dem administrativen Teil wurde der von der Vereinskasse finanzierte, warme Imbiss in Form von Piccata, Tomaten-Spaghetti und Salat serviert. Im Anschluss der Versammlung wurden wir mit einer hausgemachten gebrannten Crème, garniert mit Früchten, bereichert. Für die angenehme und freundliche Gastfreundschaft und dem Gourmet-Angebot im «Schnägg» danken wir dem Sternekoch Röbi und seinem Team ganz herzlich.

Wohlwollend und mit lauschigen Worten eröffnete der Präsident die Versammlung und begrüsste die zahlreich erschienene Turnerschar, die beiden Ehrenmitglieder, Ernst Gallmann und Albert Staub, unser Ur-Mitglied, Jules Gaisser, sowie den Vertreter der TV-Veteranen, Felix Bär. Entschuldigt haben sich drei Kameraden aus gesundheitlichen Gründen.

Die Versammlung genehmigte die präsentierte Traktandenliste. Erfreulicherweise haben sich 23 Mitglieder in der Präsenzliste eingeschrieben. Als Stimmenzähler wurde Fredi Funk ernannt. Das Protokoll 2018 des Aktuars fand seine Zustimmung. Im 2019 konnten wir einen Neueintritt verzeichnen. Austritte blieben aus und Todesfälle mussten wir glücklicherweise nicht hinnehmen. Per Ende 2019 hat unsere Riege einen Bestand von 30 Mitgliedern.

Von der Versammlung werden die bisherigen Vorstandsmitglieder und Revisoren, Albert Staub als Vize-Präsident/Vize/Riegenleiter, Charly Tanner als Riegenleiter und Schwarz Heinz als Aktuar für die Periode 2020/21 und die beiden Revisoren, Peter Brönnimann und Andreas Müller, für das Jahr 2020 mit frenetischem Applaus in globo wiedergewählt.

Der Vorstand konstitioniert sich im 2020 wie folgt:

Grob Ruedi, Präsident (bisher)

Staub Albert, Vize-Leiter/Vize-Präsident (bisher)

Tanner Charly, Riegenleiter (bisher)

Kellenberger Heinz, Beisitzer/3. Riegenleiter (bisher)

Steiner Fredy, Kassier (bisher)

Schwarz Heinz, Aktuar (bisher)

Unser Kassier, Fredy Steiner, präsentierte die Jahresrechnung mit allen Detailpositionen. Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass wir im 2919 eine Negativbilanz zulasten unseres kleinen Vermögens hinnehmen mussten. Dass wir mit Zahlen über unsere vereinsinternen, finanziellen Verhältnisse logischerweise nicht gerne an die Oeffentlichkeit gehen, dürfte klar sein. Bei der anstehenden Budgetplanung werden wir den «Sparmodus» einschalten. Im Moment haben wir auf die Erhöhung des jährlichen Mitgliederbeitrages verzichtet. Vielleicht finden wir eine/n heimliche/n «Fan-Sponsor/in»!!

Gestützt auf das Informations-Protokoll des Aktuars und weiteren Unterlagen referierte der Präsident zum Geschehen rund um den Aktionsradius der Männerriege während des laufenden Jahres. Besonders erfreulich sei, dass wir im Vereinsjahr unserem ältesten, noch rüstigen und geistig vitalen Mitglied, Jules Gaisser, zum 90-sten Geburtstag gratulieren durften. Er dankte allen, die jedes Jahr zu unserem gesellschaftlichen Wohlergehen einen Beitrag leisten. Für die kommende Zeit wünschte er allen ein schönes Weihnachtsfest und „en guete Rutsch is neui Jahr und gueti Gsondheit“.

Der Riegenleiter weist darauf hin, dass das Jahresprogramm 2020 nach gleichem Muster, wie dasjenige im 2019, ausgestaltet sei. Eine Neufassung habe sich lediglich bei der Männerriegenreise ergeben. Die Reise 2020 sei am 27./28.8.20 ins Berner-Oberland geplant und führe am ersten Tag nach Kandersteg und hinauf zum Oeschinensee, wo abseits der Zivilisation die Nacht verbracht werde. Schmunzelnd erwähnt er sinngemäss, dass mit den Essensaufwartungen gegenüber der vorherigen Reise ins Zürcher–Oberland man etwas zurückhaltender sei, schon aus Gesundheitsgründen. Am zweiten Tag besuchen wir in Frutigen die Informationsstelle zum neu gebauten Lötschbergtunnel. Am gleichen Tag soll noch eine «Visite» beim Rosenlaui-Gletscher stattfinden.

Der Riegenleiter und die beiden stellvertretenden Riegenleiter haben  sich, wie gewohnt, für einen geordneten und interessanten Turnbetrieb eingesetzt. Charly Tannner hat in der Eigenschaft als Riegenleiter die zur Jahreskonkurrenz eingegliederten Segmente auf einem Organigramm festgehalten und damit als Basis die Rangliste erstellt. Die folgenden Kameraden haben sich die ersten drei Ränge bei den sportlichen Einsätzen etc. erarbeitet.

1. Ravasio Ruedi (210 Punkte) und Baumann Ueli (210 Punkte)

3. Kellenberger Heinz (206 Punkte)

Die Versammlung honorierte die drei Spitzenathleten für ihre Leistungen mit einem deftigen Applaus und als Zugabe wurden sie von unserem Riegenleiter mit je einem Gutschein belohnt.

In seiner Eigenschaft als Riegenleiter findet Charly Tanner sinngemäss positive Worte rund um die Werte in unserer Riege. Besonders sei die vorbildliche Kameradschaft und Einsatzbereitschaft im Turnbetrieb während des vergangenen «Super-Jahres» mit den guten bis sehr guten Teilnehmerzahlen hervorzuheben. Zudem bedankte er sich auch für die vorbildlichen Engagements seiner beiden stellvertretenden Riegenleiter, Albert Staub und Heinz Kellenberger, während seiner Absenzen. Er honorierte die Beiden mit je einer Flasche Wein.

Der Präsident zeigte sich erfreut über die nachhaltige Entwicklung in unserer Riege. Er bedankte sich beim Riegenleiter und seinen beiden Stellvertretern für ihre gut funktionierende, körperbetonte Aufbauarbeit während der Turnstunden. Die Einsatzbereitschaft der Riegenleitung wurde von der Versammlung mit grossem Applaus gewürdigt.

Das Anliegen der Korbballriege, um einen Abtausch der Benützung der Turnhalle an Mittwochabenden wurde von der Versammlung mit einer Mehrheit unterstützt. Es wurde beschlossen, dass die Männerriege ab dem 8.1.2020 die Turnhalle neu zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr benützen wird. Das neue Konzept soll als Provisorium gelten und von Seiten unserer Riege jederzeit widerrufbar sein. 

Als Vertreter der TV Veteranen machte uns Obmann Felix Baer seine Aufwartung. In einem kurzen Statement bedankte er sich für die Einladung. Es sei ihm bei dieser Gelegenheit bewusst geworden, dass innerhalb unserer Riege eine grosse Zufriedenheit und eine vorbildliche Vereinsstruktur gelebt werde. Er wünsche uns fortan eine gute Zukunft.

Nach dem administrativen Teil der GV gönnten wir uns bei gemütlichem Zusammensein noch einige unbeschwerte und lockere Zeit bis Mitternacht, um darnach ins traute Heim zurückzukehren.

14.12.2020                                                                            Der Aktuar:

                                                                                              Heinz Schwarz